Gemeinsame Veranstaltungen des JIZ und HmbBfDI zum Digitaltag 2021

Gemeinsame Veranstaltungen des JIZ und HmbBfDI zum Digitaltag 2021

14.06.2021 Veranstaltung

Im Rahmen des Digitaltages 2021 informieren das JIZ und der HmbBfDI über „Fake News“ in den Sozialen Netzwerken und deren Rolle bei der anstehenden Bundestagswahl.

Auch wenn bis heute noch nicht abschließend geklärt werden konnte, welchen Einfluss Falschnachrichten auf demokratische Entscheidungsprozesse haben, so ist die Gefahr einer gezielten Manipulation und der Beeinflussung des demokratischen Diskurses real. Dies zeigten auch die Datenschutz-Skandale der letzten Jahre (z. B. „Cambridge Analytica“). Es ist daher heute wichtiger denn je, die Risiken und Gefahren in digitalen Umgebungen zu kennen und seine Privatsphäre im digitalen Raum durch geeignete Maßnahmen zu schützen. Medienbildung stellt eine der Kernkompetenzen in unserer digitalen Gesellschaft dar. Mit Blick auf die in Deutschland im September 2021 anstehende Bundestagswahl wird die Gefahr der Beeinflussung durch Falschinformationen nun noch konkreter. Aus diesem Grund laden das JIZ und der HmbBfDI, neben Schülerworkshops und einem Informationsangebot für Eltern, zur Podiumsdiskussion

„Eine Frage der Macht – Der Einfluss der Sozialen Medien auf unsere Demokratie“ am 18.06.2021, 18.00 - 20.00 Uhr.

Auf dem Podium diskutieren:

  • Prof. Dr. Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit,
  • Bendix Hügelmann, Strategieberater und Wissenschaftsreferent zum Einfluss digitaler Medien und Micro-Targeting auf Wahl- und Konsumverhalten
  • Friedrich-Joachim Mehmel, ehem. Präsident des Hamburgischen Verfassungs- und Oberverwaltungsgerichts,
  • Anna Tietzel, Lehrerin am Gymnasium Hochrad.

  • Moderation: Helene Fuchs, Vorständin Jugendpresse Deutschland e. V.

Hierzu Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Digitalisierung und informationelle Integrität sind zentrale Meta-Themen. Die Frage nach der Grenzen der Profilbildung und Manipulation durch Datenverarbeitung liegt jeder inhaltlichen Debatte voraus. Es ist für eine nachhaltige Entwicklung unserer demokratischen Institutionen und der unverfälschten politischen Willensbildung zentral, gerade junge Menschen über die enorme Macht von Daten zu sensibilisieren. Nur so wird es gelingen, dass verantwortliches und selbstbestimmtes Handeln künftig im digitalen Wandel bestimmende Konstante sind. Es freut mich daher sehr, im Rahmen des Digitaltages mit ausgewiesenen Experten diese Themen gemeinsam zu diskutieren.“

Zum Podium können sich alle Interessierte bis zum 16. Juni 2021 per E-Mail () anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmer*innen beschränkt ist.

Die Zugangsdaten zur Veranstaltung werden am 17. Juni per E-Mail verschickt.


Pressekontakt
Telefon: +49 40 428 54-4044
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