HmbBfDI veröffentlicht Corona-FAQ auf seiner Website

In der derzeitigen Situation der Corona-Krise und den dadurch bewirkten Kontakteinschränkungen kommt der Kommunikation über soziale Medien eine herausragende Bedeutung zu. Gleichzeitig stellen sich für viele Menschen und Unternehmen Fragen bei der Umgestaltung ihrer Arbeitsplätze auf ein Home-Office. Dies alles berührt auch den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre. Das gilt nicht zuletzt für den Umgang mit Gesundheitsdaten von Personen, die mit dem Virus in Kontakt gekommen sind.

Vieles in der Normalität des täglichen Lebens hat sich durch die Corona-Pandemie verändert und wirft neue Fragen gerade für den Schutz der Privatsphäre auf. In seiner heute online veröffentlichten Corona-FAQ-Sammlung, die stets weiter fortgeschrieben wird, stellt der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) zeitnah aktuelle Informationen zu den Fragestellungen bereit, die derzeit gehäuft die Behörde erreichen.

Ein häufig angefragter Themenbereich sind digitale Lern- und Kommunikationsmittel im schulischen Umfeld. Hierzu werden in diesen FAQ abstrakte Antworten gegeben; im Laufe der kommenden Woche wird der HmbBfDI dann konkretere Kriterien für das Betreiben von Kommunikationstools bezogen auf verschiedene Messenger-Dienste vorstellen. Dies kann gerade für den Einsatz in Schulen, für dessen Entscheidung die Schulbehörde bzw. die Schulen zuständig sind, nicht jedoch der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Hilfestellung geben. Der HmbBfDI steht der Schulbehörde hier zur Beratung zur Verfügung.

Zur Frage des Datenschutzes in Zeiten von Corona Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Gerade in Zeiten von hoher Unsicherheit gegenüber bevorstehenden sozialen, ökonomischen und kulturellen Umbrüchen ist festzustellen: Der Schutz der Daten muss eine verlässliche Konstante im Leben von uns allen bleiben. Individuelle Rechte und Freiheiten mögen sich in einer neuen Weise im Lichte der gegenwärtigen Krise darstellen, sie sind jedoch nach wie vor zu beachten und können durch die Betroffenen geltend gemacht werden.“


Pressekontakt
Telefon: +49 40 428 54-4044
E-Mail: